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Baumaxe

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Donnerstag, 28. Juni 2018, 13:55

Die verkäufliche letzte Uhr - oder die Ambivalenz am Arm

Manchmal, nein eigentlich öfter, um genau zu sein, öfter als meiner Frau lieb ist, komme ich auf schräge Gedanken und neige dazu, mich in diesen zu verlieren, naja, fast jedenfalls.

So habe ich über die letzten Wochen eine gewisse Ambivalenz bei mir festgestellt.

Ich habe sehr oft zu mir und meiner Frau gesagt, dass, wenn ich nur eine einzige Uhr behalten dürfte, dies wahrscheinlich die 103 ST SA sein könnte. Robust, Chrono, schöne Größe, sportlich, aber auch zum Anzug nicht deplatziert, am Stahlband und an verschiedenen Lederbändern gut tragbar.

Dennoch sagt mein Tragetagebuch, dass sie nicht soooo oft an den Arm kommt. Meine Meinung steht aber. Und als ich verschiedene Uhren in den letzten Wochen verkauft habe, war die 103 ST SA tatsächlich ein Verkaufskandidat. Wie passt das zusammen??? Da musste ich jüngst drüber grübeln.

Ich glaube, ich habe den Knoten zerschlagen. Ich habe viele Uhren, die manches besser können, als die 103 St Sa, und anderes eben schlechter:

- U1: +Robust -dressig, -klein
- 856 UTC: +Leicht +klein +gut_tragbar -dressig
- 903: +Dressig +klassisch -Ablesbarkeit
- EZM3: +sportlich +Ablesbarkeit -Das-"Besondere"_fehlt -beschränkt_lederbandtauglich
- 756iii: +sportlich +Chrono -anzugtauglich -gefühlte_Bauhöhe

Will sagen, in Summe habe ich mit verschiedenen Uhren viele Aspekte jeweils etwas besser für mich abgedeckt, andererseits aber auch einen stärkeren Ausschlag in die Gegenrichtung. Die 103 St Sa ist alleine, für sich genommen, der perfekte Kompromiss, aber eben auch genau das, ein Kompromiss.

Kennt Ihr so etwas auch, eine Uhr eurer 2. Wahl, die das Potential zu einzigen, letzten hat?
*
Beste Grüße, Axel

* * * * *
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Danach verzichtete er auf weitere Experimente. (Mark Twain)

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Baumaxe« (28. Juni 2018, 14:10)


Baumaxe

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Donnerstag, 28. Juni 2018, 14:52

Nachtrag:

Ich hab doch glatt vergessen, was die 103 am besten kann :(

- Tolle zweiseitig drehbare Count-Down-Lünette
- Wunderbarer geschwungener "Automatik"-Schriftzug
- Schöner in glänzenden Stahl eingefasster Lünettenring.

==> Also nicht "nur" Kompromiss !!
*
Beste Grüße, Axel

* * * * *
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Christian_60 (28.06.2018)

jgobond

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Freitag, 29. Juni 2018, 00:40

Guude,

die U1 dressig? ehrlich gesagt finde ich überhaupt keine Taucheruhr als Dresser geeignet. Auch nicht von anderen Herstellern, Auch nicht die Sub. Auch nicht, wenn sie von Unmengen an Uhrenliebhabern genau so getragen werden.
Ich empfinde auch Diver und Tool Watches am Karohemd .... grauslig. Ich weiß dass jetzt einige böse eine Augenbraue heben werden weil sie sich persönlich angesprochen oder gar angegriffen fühlen, ist aber eben meine Meinung und mein Stilverständnis. Geht vielleicht dem ein oder anderen mit mir genau so.

Die U1 hat zwar ein recht gewagtes Erscheinungsbild, ist aber schlicht auch gerade deshalb ein Unikat und deshalb einfach cool. Aber eben nicht am Karohemd oder Anzug aber das erwähnte ich ja schon.
Die 103 StSa ist einfach unglaublich zeitlos gehalten. So schlicht wie möglich, so detailiiert wie nötig. Deshalb paßt sie wohl zu ziemlich allem, hier und da sieht sie am Leder besser aus. Und sie wird auch noch in 20-30 Jahren noch gut aussehen. Der Hype nach schwarzen und Oversize Uhren hat ja mittlerweile auch schon nachgelassen.
Ein Unikat ist sie auch. Zwar bieten einige Hersteller Modelle mit demselben Prinzip an, erreichen die 103 aber in mehreren Disziplinen nicht. Ein paar schwächen hat sie natürlich auch, aber das ist bei anderen Klassikern keinesfalls anders.

die 103 StSa ist die Uhr bei der ich mir am wenigsten vorstellen kann, sie zu verkaufen. Selbst die Uhr auf die ich derzeit spare, die doppelt so teuer sein wird und die ich auch für einen ziemlichen Kracher halte, würde mich wohl zuerst verlassen müssen. Liegt vielleicht aber auch daran, daß die Entscheidung noch nicht zu 100% steht.

Vielleicht ist die 103StSa wie ein guter Wein, den man durchaus einige Jahre liegen und reifen lassen kann und der dabei immer besser wird, dort wo andere zu Essig werden.
LG
Manfred
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Freitag, 29. Juni 2018, 05:58

Danke für Deine ausführliche Antwort. Bei der U1 hatte ich vor „dreißig“ ein Minuszeichen gemacht um anzuzeigen, dass sie eben genau das nicht ist.
*
Beste Grüße, Axel

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Interchron

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Freitag, 29. Juni 2018, 08:46

... bei mir wäre es der EZM 10. Aber komischerweise, seit Anfang diesen Jahres ist es meine neue, gerockte UX EZM2b aus dem Jahr 2004 ich hau mich wech!

=> sehr interessante Fragestellung und cooler Beitrag Top1
... endlich hab ich wieder Zeit für mein Hobby, schöööön ist's hier ...

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Freitag, 29. Juni 2018, 12:59

Axel,

kann ich gut nachvollziehen auch wenn ich Dein "Problem" mit dem Widerspruch nicht so ganz verstehe ?(

Die 103 kann vieles, sicher nicht alles, ist aber in vielerlei Hinsicht ein sehr guter Kompromiss : doppelt Daumen hoch

Es -könnte- die einzige, letzte Uhr sein, muss es aber nicht ^^
Es kann auch eine andere werden oder das könnte auch wieder wechseln oder es bleibt z.B. bei 2-3 Uhren für ALLE Fälle:
1 sportlicher Chrono, eine 3-Zeiger (Taucher oder Flieger) und eine Dresswatch
nur so als Beispiel :whistling2:

Bei mir ist es EINDEUTIG die 203 Arktis die bis zum bitteren Ende bleiben MUSS egal was kommt und geht :D
Sie hat wirklich alles was ich brauch und gut finde:
zeitloses 103-Design, 41mm, perfekt ablesbar, Chrono, wasserdicht, Leuchtzeiger und Indices, Datum/Wochentag, zuverlässiges, veredeltes Werk, Glasboden, galvanisiertes Zifferblatt, Stahlband
ist recht selten anzutreffen (außer bei Forumsstammtischen) FrechAuslachen
ist eine typische Sinn : doppelt Daumen hoch
und ist blau :love:
Gruß

Selespeed

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Freitag, 29. Juni 2018, 13:20

Ich danke Dir :).

Der Widerspruch bestand in folgendem: Die 103 hat alles, um als letzte (alleinige) Uhr zu bleiben, wenn es denn sein müsste, aber nicht "genug", um bei vielfältiger und ausreichender Konkurrenz wirklich oft und regelmäßig an den Arm zu kommen. Alle Uhren (mit Ausnahme der 903, aber das ist der schlechten Ablesbarkeit geschuldet) trage ich in der Tat öfter als die 103.
*
Beste Grüße, Axel

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Freitag, 29. Juni 2018, 13:59

Hallo Axel,

Ich kann Deine Beobachtung vollständig unterstreichen, aber mit einer Erfahrung vom anderen Ende her: bei mir war die 103 für 6 Jahre der "Daily Rocker". Nicht bei harten Einsätzen oder "schweren" Hausarbeiten - dann entweder keine Uhr oder die robuste Citizen mit Titangehäuse - wohl aber ansonsten Tag + Nacht. Sie passt zum Sport einschließlich Schwimmen, zum Anzug, zu jedem Anlass, eigentlich immer. Eigentlich.
Das wurde mir erst bewusst, seit ich mir im letzten Jahr eine kleine Sammlung aufgebaut habe. Seit mir im Vergleich mit den neuen Uhren auffällt, wie viele Macken die Lünetteneinlage "dank" der ernormen Höhe durch Aufeinandertreffen mit Türzargen und Tischkannten abbekommen hat. Hat mich davor nicht gestört, mittlerweile schon. Seit ich mich manchmal einfach am hochglanzpolierten Gehäuse störe.

Konsequenz: Auch bei mir bekommt die 103 mittlerweile nur noch die geringste Tragezeit. Diese bekommen heute die 857 (weil sie einfach durch die Tegimentierung im Alltag robust ist) und meiner Guinand SFL (seil sie so schön leicht und irgendwie anders ist).
Wenn ich mich heute für eine Uhr entscheiden müsste : omg , dann wäre es die 857. Vermutlich. Vielleicht.
LG
Andreas
Es kommt ja doch, wie es kommen muss - und meistens wird es gut.

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Freitag, 29. Juni 2018, 14:36

Ich kann Dir versichern, wenn Du nur noch die 103 hättest, würdest Du sie auch öfter tragen ich hau mich wech!
Hast Du die Wahl, trägst Du sie halt am wenigsten und Du fragst Dich, etwas müssig wie ich finde warum das so ist ;)
Eine von sechs muss halt die sein, welche die meiste bzw. die wenigste Tragzeit bekommt.
Wenn die 103 weg wäre fragst Du dich das aber u.U. wieder... FrecheFratze

Ich danke Dir :).

Der Widerspruch bestand in folgendem: Die 103 hat alles, um als letzte (alleinige) Uhr zu bleiben, wenn es denn sein müsste, aber nicht "genug", um bei vielfältiger und ausreichender Konkurrenz wirklich oft und regelmäßig an den Arm zu kommen. Alle Uhren (mit Ausnahme der 903, aber das ist der schlechten Ablesbarkeit geschuldet) trage ich in der Tat öfter als die 103.
Gruß

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Freitag, 29. Juni 2018, 14:43

Ein Glück das ich immer alle 2 Wochen wechsel, da kann sich keine meiner Uhren über zu wenig trage Zeit beschweren :)

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Freitag, 29. Juni 2018, 14:47

Mir ist vollkommen klar, dass das eine brotlose Diskussion ist, ich zitiere mich diesbezüglich mal selber:

Zitat

Manchmal, nein eigentlich öfter, um genau zu sein, öfter als meiner Frau lieb ist, komme ich auf schräge Gedanken


Aber wenn nicht hier, unter Leuten, die dies - vielleicht - tolerieren, wo denn sonst sollte ich es wagen, diese Gedanken aus dem Kopf zu lassen :D

Klar, wenn die 103 die einzige wäre, bekäme sie ohne Ende Tragezeit :thumbsup:

Und vermissen würde ich sie in jedem Fall - sie war meine erste Sinn, von meiner Frau zum Hochzeitstag geschenkt.

Mir ging es - bei dem ganzen Gesülze - eigentlich um die Frage, ob Ihr das kennt, dass die Uhr, die als "Einzige" die Uhr der Wahl wäre, im Alltag eher vernachlässig wird. Och, geht tatsächlich so kurz :thumbup:
*
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Freitag, 29. Juni 2018, 23:23

...Bei der U1 hatte ich vor „dreißig“ ein Minuszeichen gemacht um anzuzeigen, dass sie eben genau das nicht ist.

jetzt seh und versteh ichs auch, sorry




Aber wenn nicht hier, unter Leuten, die dies - vielleicht - tolerieren....

nicht nur das, die tun auch so als wär das normal :o:
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