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der onkel

Uhrenprophet

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81

Wednesday, April 13th 2011, 4:19pm

Na welcher "HappyDay" hat sich hier bloß mit diesem Kommentar zum LAPHROAIG CS verewigt :D ?

Quoted

Das Zeug stammt eigentlich von der NASA und ist in Wahrheit nichts anderes als flüssiger Raketentreibstoff! :-)

Jetzt mal ganz im Ernst: wenn man so einen edlen Tropfen degustiert, kommt man schnell zu der Ansicht, dass es gesetzlich verboten werden sollte, Laphroaig anders in Flaschen abzufüllen als in Fassstärke.
Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=dlkE6E7lihE&feature=related
:wolf: Gruß Frank
alias DER Weronkel aka DER Gummionkel https://www.youtube.com/watch?v=R4xf50aUxaE

HappyDay989

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82

Thursday, April 14th 2011, 9:41am

Ich nehme an, lieber Frank, dass diese Frage wohl als eine rein rhetorische zu betrachten sein dürfte, oder? :D

HappyDay989

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83

Thursday, July 21st 2011, 12:44pm

Der Bunnahabhain 12 yo gilt als einer der nur sehr schwach torfig-rauchigen Whiskys von der Isle of Islay, was aber beileibe nicht heißt, dass er in irgendeiner Weise "schwächeln" würde. ;)

In der Nase erinnert zunächst eine überraschend deutliche Spur von Torf und Rauch daran, dass auch der Bunnahabhain von einer Insel stammt, auf der Torfrauch ebenso Bestandteil der Atemluft ist wie die leicht salzige Seeluft, die sich in den Geruch dieses 12jährigen Single Malt einmischt und sich mit dem Aroma des Holzes der Sherryfässer zu einer harmonischen, sehr frisch riechenden Kombination verbindet.

Im Geschmack ist Bunnahabhain zunächst würzig und voll nach Eiche, dann schmeckt er leicht nach dunklen Früchten und Nüssen, und schließlich tritt eine deutliche Note nach süßlichem Malz in den Vordergrund. Der Torfrauch bindet sich harmonisch in den Geschmack ein und überdeckt nichts. Das Finish ist nicht übermäßig lang, hinterlässt aber einen sehr angenehmen Nachgeschmack, was diesen Single Malt zu einem empfehlenswerten Digestif macht.

M. E. gewinnt dieser Whisky absolut gar nichts, wenn man ihn mit Wasser geschmacklich zu öffnen versucht. Die 46,3 % Alk. sehen auf dem Papier beeindruckender aus als sie sich im Glas ausmachen.

Ein phantastischer Whisky für alle, die schon immer mal einen Single Malt von der Isle of Islay probieren wollten, sich bisher aber nicht trauten, weil sie sich nicht an den puren Torfrauch heran wagten, mit dem die meisten Islay-Whiskys aufwarten. Ein hervorragender Digestif, der im Gegensatz zu "Torfmonstern" wie Ardbeg, Laphroaig und Lagavulin auch noch den Genuss anderer Spirituosen "danach" gestattet. :thumbup:

Ach ja, der Interessent möge beim Kauf einer Flasche Bunnahabhain darauf achten, dass man ihm nicht "die alte Version" mit 40 % Alk. andreht. Der ist nämlich noch kaltfiltriert und mit Farbstoff E150a (Zuckercouleur) versehen, während die neue Version mit 46,3 % Alk. aufwartet, nur eine Barrierefiltrierung hinter sich hat (die geschmackgebenden ätherischen Öle sind also im Whisky verblieben) und auch nicht mit Farbstoff versehen wurde.

Wer nicht glauben will, welchen Einfluss die Kaltfiltrierung auf den Geschmack des Whiskys hat, möge mal folgendes Experiment durchführen:
Man nehme zwei Nosing-Gläser, jeweils mit 2 cl 10jährigem Laphroaig bei Zimmertemperatur. Der eine Laphroaig ist die 40%ige Standardabfüllung, der andere ist die Cask Strength-Abfüllung, die man mit Hilfe von geschmacksneutralem stillen Mineralwasser bei Zimmertemperatur auf 40 % herabgesetzt hat. Dann lasse man sich von einem guten Freund die Augen verbinden und verkoste die beiden Proben durch Riechen und Schmecken blind.

Ich habe dieses Experiment mittlerweile schon dreimal durchgeführt und habe jedes Mal den nicht kaltfiltrierten Laphroaig auf Anhieb und ohne Zögern bereits an der Nase erkannt; der Geschmack war dann nur noch die endgültige Bestätigung. Und bitte, das klappt schon mit zwei Proben eines extrem torfrauchig-medizinischen Whiskys, dessen beide Varianten sich im Experiment nur dadurch unterscheiden, dass der eine kaltfiltriert ist und der andere nicht. Ansonsten sind bei Varianten gleich alt und weisen für den "Testbetrieb" jeweils 40 % Alk. auf. Je weniger rauchig ein Whisky riecht und schmeckt, desto stärker machen sich übrigens die feinen Aromenunterschiede bemerkbar, die der Kaltfiltrierung zum Opfer fallen.

Meine Lieblingssorten umfassen nun also neben Laphroaig, Ardbeg, Lagavulin und Talisker (letztgenannter stammt von Skye, nicht von Islay) auch auch Bunnahabhain als einen eher weichen und milden Vertreter der wunderbaren Welt der Inneren Hebriden.

Happy dramming! Sláinte! :cheers:

der onkel

Uhrenprophet

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84

Thursday, July 21st 2011, 1:47pm

Hi Olaf,
der 40% Islay-Whisky mit dem unausschreibaren Namen :D ging nicht so an mich ran', schmeckte mr irgendwie zu beliebig, zu "mainstream-ig". Aber wie es der Zufall will habe ich gerade die Auftragsbestätigung zu meiner aktuellen Order bei SCOMA erhalten. Und siehe da, die legen doch tatsächlich ein 0,05l-Probierfläschen vom BUNNAHABHAIN 12ys 46,3% bei. 46,3% besitzt übrigens auch der von mir unlängst mit leichtem Rauch empfohlene neue TOBERMORY 10ys von der Isle of Mull, der bei SCOMA derzeit zu EUR 31,50 im Angebot ist.
:wolf: Gruß Frank
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HappyDay989

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85

Thursday, July 21st 2011, 3:24pm

Das liegt daran, dass Tobermory und Bunnahabhain zusammen mit Deanston und dem renommierten Abfüller Burn Stewart von der Firma CL World Brands übernommen wurden, und allen Whiskys sozusagen ein "Facelift" verpasst wurde, nämlich zurück zur Authentizität: Farbstoff E150a (Zuckercouleur) raus, Kaltfilitrierung durch traditionelle Barrierefiltrierung ersetzen und den Whisky wieder mit einem anständigen Alkoholgehalt (hier: einheitlich 46,3 % für alle Whiskys der CL World Brand) abfüllen.

Um Eintrübungen ätherischer Öle und Ausflockungen winziger Schwebstoffpartikel bei Temperaturen von unter 10° C zu verhindern, müssen nicht kaltfiltrierte Whiskys einen Alkoholgehalt von mind. 46 % aufweisen. Bei Hinzugabe von Wasser kann es bei niedrigen Temperaturen (Whisky zu kalt, Hinzugabe von Eis usw.) zu Eintrübungen kommen, die zwar optisch etwas störend sein mögen, aber den Geschmack nicht beeinträchtigen. Abgesehen davon ist die Hinzugabe von Eis oder eiskalten Wassers/eiskalter Cola in einem guten, nicht kaltfiltrierten Single Malt ohnehin als ein Akt der Barbarei anzusehen, da spielt es m. E. wirklich keine Rolle mehr, ob sich der Whisky dann aus Scham über soviel Missachtung hinter einem Schleier versteckt. :D

Bei mir sind es übrigens die Marken Bowmore und Caol Ila, mit denen ich nicht allzu viel anfangen kann.

Selbst den 10jährigen Bowmore Cask Strength verwende ich mittlerweile überwiegend zum Kochen, für alle Gerichte, die durch eine kleine Prise Rauch erst so richtig zum Leben erwachen. Aber immerhin, dafür ist er hervorragend. Im Glas bringt er außer Rauch eigentlich keinen nennenswerten Eigengeschmack mit und wirkt mir daher zu sehr "ohne Ecken und Kanten." :|

Und bei Caol Ila bin ich immer versucht, auf der Flasche statt nach der Angabe des Alters oder der Alkoholstärke nach der Angabe der Oktanzahl zu suchen, denn ich finde, dass sich eigentliche alle Whiskys dieser Marke (zumindest die vier, die ich bislang probiert habe), durch eine leichte Benzinnote in der Nase, aber auch am Gaumen auszeichnen. Und ich bin seit jeher der Meinung, dass "Sprit" in den Tank gehört, nicht ins Glas. :rolleyes:

der onkel

Uhrenprophet

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86

Thursday, July 21st 2011, 3:37pm

Um Eintrübungen ätherischer Öle und Ausflockungen winziger Schwebstoffpartikel bei Temperaturen von unter 10° C zu verhindern, müssen nicht kaltfiltrierte Whiskys einen Alkoholgehalt von mind. 46 % aufweisen.
Sehr interessant, das wußte ich nicht :thumbup: ! Das mit den Eintrübungen war mir bekannt, ich habe das mal bei einem LAPHROAIG Cask Strength unter Zugabe von Wasser(tropfen) erlebt - der sah dann nicht mehr sehr appetitlich aus :wacko: .

46% ist für mich ohnehin die ideale Trinkstärke. Weniger Vol-% sollten nicht, mehr brauchen nicht sein.
:wolf: Gruß Frank
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HappyDay989

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87

Thursday, July 21st 2011, 4:40pm

[...] ich habe das mal bei einem LAPHROAIG Cask Strength unter Zugabe von Wasser(tropfen) erlebt - der sah dann nicht mehr sehr appetitlich aus :wacko: .

Der muss dann aber 1. recht kalt geworden sein und 2. durch das Wasser deutlich unter die besagten 46 % Alkoholgehalt geraten sein. ;(

Jetzt kennst Du aber zumindest den Grund, warum naturbelassene Whiskys mind. 46 % Alk. aufweisen bzw. weißt, warum die Whiskyindustrie zum Mittel der Kaltfiltrierung greift, nämlich um Whiskysorten auf 43 oder 40 % (= das gesetzl. Minimum) herunter verdünnen zu können, ohne dass die optische Qualität beeinträchtigt wird. Im Gegensatz zur Zugabe von E150a beeinträchtigt dies leider auch den Geschmack.

Aber was zählt schon Geschmack, außer bei einer Handvoll unverbesserlichen "Malt Heads", wenn es um Kostenersparnis in Millionenhöhe und die Eroberung globaler Marktanteile geht? :thumbdown:

HappyDay989

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88

Wednesday, August 10th 2011, 10:36pm

Ich habe gerade wieder eine neue Geschmackssensation hinter mir: der 14jährige Oban aus der Classic Malts of Scotland-Serie ist ein würziger, geschmacklich sehr intensiver Single Malt von der Westküste Schottlands. Er ist vom Geruch und Geschmack wie "between the Highlands and the islands."

Der Geruch ist zunächst einmal leicht stechend nach Torfrauch, dann geht's in Richtung Heidekraut und auch zur See, wie eine frische Brise, die vom Meer hereinkommt, über die Siedlungen mit den Torffeuer beheizten Häusern und die mit Heidekraut bewachsenen Hügel der Highlands streicht und dann dem Genießer in die Nase strömt.

Der Geschmack hält exakt, was der Geruch verspricht: ein kräftiger, voluminöser Antritt, leicht torfig, rauchig und pfeffrig, dann einer dunklen und schweren malzigen Süße weichend, die allmählich abklingt und einen deutlichen Salzgeschmack im Mund zurückläßt, ähnlich wie Emser Pastillen (die ohne Menthol). Es verbleibt ein fast ewig langer Nachgeschmack, der sanft die Speiseröhre erwärmt und einem das Gefühle gibt, man trinke diesen Whisky noch viele Minuten, nachdem man das Glas schon längst abgesetzt hat.

Ein höchst empfehlenswerter Tropfen für alle Genießer eines wirklich kräftigen Single Malt, der eine phantastische Synthese bildet aus Talisker 10 (scharf, torfig, rauchig, leicht fruchtig-malzig, mit deutlichen Meeresaromen), Cragganmore 12 (malzig-süß, mit deutlicher Heidekraut-Note, sehr komplex) und Lagavulin 16 (torfig, rauchig, mit leichten Meeresaromen, von hoher Komplexität mit deutlicher Sherry-Note). :thumbsup:

So allmählich arbeite ich mich von den "Rauchbomben" der Isle of Islay wieder durch zu den weniger rauchigen, aber geschmacklich extrem intensiven Insel- und West-Highland-Whiskys. ;)

HappyDay989

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89

Monday, September 12th 2011, 11:13pm

Und bei Caol Ila bin ich immer versucht, auf der Flasche statt nach der Angabe des Alters oder der Alkoholstärke nach der Angabe der Oktanzahl zu suchen, denn ich finde, dass sich eigentliche alle Whiskys dieser Marke (zumindest die vier, die ich bislang probiert habe), durch eine leichte Benzinnote in der Nase, aber auch am Gaumen auszeichnen. Und ich bin seit jeher der Meinung, dass "Sprit" in den Tank gehört, nicht ins Glas. :rolleyes:

Immerhin bin ich dank des Hinweises eines Kollegen zu einem hervorragenden Verwendungszweck für Caol Ila 12 gelangt:

Man nehme ca. 2/3 Talisker 10, knapp 1/3 Caol Ila 12 und füge ein paar Tropfen stilles Wasser hinzu. Das Ergebnis ist ein Home-Blended Malt, der sich wirklich sehen und den man sich auch schmecken lassen kann. Die fruchtige, leicht benzinlastige Rauchigkeit des Caol Ila integriert sich hervorragend in die torfige, leicht süßliche Malzigkeit des Talisker. Und damit hat man im Grunde schon die halbe Miete für einen Johnny Walker Green Label, denn der wird bekanntlich aus den vier Single Malts Caol Ila, Talisker, Linkwood und Cragganmore gemischt.

Happy dramming! Sláinte! :whisky:

DeeDee

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91

Sunday, October 9th 2011, 3:41pm

Also, ich muss sagen: Dieser Tread ist schon toll.
Ich habe zwar nur wenig Ahnung von dem, über das ihr hier schreibt (trinke schon seit vielen Jahren keinen Alkohohl mehr), aber es beeindruckt mich sehr.
Erinnert mich ein bißchen an meine Zeit als Pfeifenraucher - da ging es mir bei den Tabaken ähnlich.
LG
Michael :hatoff:

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92

Sunday, October 9th 2011, 4:14pm

Moin DeeDee !!!
Da trinkt ja mal jemand Haake Beck !!!! :thumbup: :thumbup:
Grüße in den Norden !!!
Und wenn kein Haake Beck dann mag ich Flens !!
Und zu Hause gibt es meistens ´ne Cuvée aus Cabernet und Shiraz (VanLoveren, Südafrika).
Viele Grüße, Daniel


HappyDay989

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93

Wednesday, October 19th 2011, 10:52pm

Igitte! ;(
Wieso "igitt"? ?(

Bloß weil Du selbst keinen Whisky magst? ?(

Nun, ich persönlich mag auch kein Bier, aber ich käme deshalb nicht auf die Idee, jedem Biertrinker deshalb ein "igitt" entgegenzuschleudern. :rolleyes:

:whisky: :islay:

DeeDee

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Thursday, October 20th 2011, 7:38pm

Igitte! ;(
Wieso "igitt"? ?(

Bloß weil Du selbst keinen Whisky magst? ?(

Nun, ich persönlich mag auch kein Bier, aber ich käme deshalb nicht auf die Idee, jedem Biertrinker deshalb ein "igitt" entgegenzuschleudern. :rolleyes:

:whisky: :islay:

Nur nicht persönlich nehmen... :p: ...also, ich mag wirklich keinen Whisky (ob mit oder ohne e vorm y)...und wenns mit ner leichten "Benzinnote" ist gleich gar nicht. Aber soll halt jeder selber wissen... :cheers:

HappyDay989

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95

Monday, October 24th 2011, 10:46am

Single Malt aus Wick zum besten Whisky der Welt gekürt:

Quoted

Wick malt named world's best whisky

A single malt distilled in one of Scotland's most remote distilleries has been named the world's best whisky by a leading expert.

Old Pulteney was crowned World Whisky of the Year in Jim Murray's 2012 Whisky Bible.
The 21-year-old single malt scored a record-equalling 97.5 points out of 100.
The whisky is matured in American oak casks and bottled at the Pulteney distillery in Wick, Caithness.
Whisky expert Mr Murray tasted more than 1,200 new drams before deciding on the winner.

Quelle und vollständiger Text: http://www.bbc.co.uk/news/uk-scotland-sc…siness-15423862

der onkel

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Monday, October 24th 2011, 3:49pm

Der 21-jährige OLD PULTENEY schlägt im Onlineshop mit knapp EUR 90 zu Buche.
Lüning hat noch keines seiner gefürchteten Tasting-Videos zu diesem Northern Highland Malt gedreht. Das wird nun sicherlich nicht mehr lange auf sich warten lassen...
Ich hatte bis dato noch nie etwas von dieser Destillerie gehört.
:wolf: Gruß Frank
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der onkel

Uhrenprophet

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97

Tuesday, October 25th 2011, 11:17am

Neben WHISKY-STORE empfehle ich übrigens auch die Firma SCOMA, welche ebenfalls super Preise hat und bei Banklastschrift 5% Nachlaß gewährt. Bei WHISKY-STORE gibt es ja nur willkürliche Miniaturen und immer wieder Gläser als Präsente - Rabatt nur, wenn man dem kostenpflichtigen Whisky-Club beitritt.
ACHTUNG: SCOMA hat den 5%igen Nachlaß bei Abbuchung oder Vorkasse aus den AGB genommen! Angeblich sei der Nachlaß direkt in die Preisgestaltung geflossen. Dies kann ich jedoch leider nicht nachvollziehen. Schade!
:wolf: Gruß Frank
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Socorro

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98

Wednesday, October 26th 2011, 6:37pm

Hallo @ all,

mein Lieblingsgetränk: Gut gekühltes Mineralwasser mit Kohlensäure. - Bin militanter Anti-Alkoholiker - X(

Aber jedem das Seine :!:

Prost Forums-Gemeinde :cheers:

Socorro

HappyDay989

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99

Thursday, October 27th 2011, 12:33am

Bin militanter Anti-Alkoholiker - X(
Darf man fragen, warum Du bzgl. Alkohol militant bist?

Wenn jemand neben Dir steht und in aller Ruhe ein Bierchen, ein Glas Wein/Sekt oder einen gepflegten Hochprozentigen genießt, dann richtet das bei Dir doch keinen Schaden an, oder? ?(

Für Militanz (hat m. E. mit Mangel an Toleranz zu tun) ist da nach meinem Dafürhalten kein Anlass gegeben. :rolleyes:

Also, eine etwas entspanntere Einstellung denen gegenüber, die ein gepflegtes alkoholisches Getränk genießen können, könnte sicherlich nicht schaden. :cheers:

Übrigens: ich trinke Mineralwasser i. d. R. nur ohne Kohlensäure. Dennoch bin ich gegenüber Mineralwasser-mit-Kohlensäure-Trinkern nicht militant eingestellt, obwohl diese Leute nach dem Konsum ihres "Rülpswässerchens" manchmal sehr unschöne Geräusche von sich geben und ihre Mitmenschen damit akustisch belästigen. ;)

Socorro

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100

Thursday, October 27th 2011, 10:05am

Guten Morgen Olaf,

wollte das Thema eigentlich nicht vertiefen, aber sei es drum - dieses Mal, ein einziges Mal, nehme ich hier diesbezügl. Stellung:

- Alkohol ist eine Droge, wenn auch eine Legale.

- Alkohol ist ein Nerven -und Zellengift.

- Alkohol zerstört Familien.

- Alkohol zerstört Beziehungen.

- Alkohol zerstört Arbeitsplätze.

- Alkohol zerstört Gesundheit.

- Alkohol zerstört Leben.

- Alkohol zerstört Existenzen.

All dies ist nachweislich und entspringt nicht meiner Phantasie!

Regelmäßig mehr als 20 Gramm Alkohol am Tag führt zu gesundheitlichen Schäden. Auch dies ist nachgewiesen.

Im Jahr 1980 führte die "New-York-Times", in Zusammenarbeit mit der größten Klinik in New York (Name ist mir leider entfallen) eine Untersuchung durch.

Gesucht wurden New-Yorker im Alter von 30 - 60 Jahren, (Männer und Frauen) die von sich behaupten regelmäßig, aber kontrolliert Alkohol trinken zu können.

Es meldeten sich eine große Anzahl Einwohner, die zunächst alle medizinisch untersucht wurden.

Hierbei wurden ohne Ausnahme festgestellt:

- Diabeteswerte grenzwertig oder zu hoch;

- Blutdruck grenzwertig oder zu hoch;

- Bauchspeicheldrüse nicht gesund;

- Leberwerte zu hoch.

Diese Leute tranken dann fort an einen Monat unter Klinikaufsicht, in Gesellschaft, ihre gewohnten Mengen Alkohol.

Es stellte sich heraus das tatsächlich alle kontrolliert tranken. Will sagen, als sie ihren Tageskonsum Alkohol beendeten hatten alle im Schnitt ca 0,4 Promille Alkohol.

Zehn Jahre später wollten Klinik und Zeitung wissen, was aus diesen Menschen geworden ist. Ob sie ihre Trinkgewohnheiten beibehalten haben und wie der Gesundheitszustand

sich nun darstellt. Also hat man alle Damaligen wieder kontaktiert. Das erschütternde Ergebnis:

Ca. DREISSIG PROZENT WAREN INZWISCHEN VERSTORBEN!!!

Was ich noch zusätzlich kurz erwähnen möchte -

- eine mit uns sehr gut befreundete Familie hat eine 16-jährige Tochter. Das Mädchen wurde von einem betrunkenen Autofahrer so unglücklich angefahren,

daß man ihr einen Fuß abnehmen mußte. Mit solchen Vorkommnissen könnte man ganze Seiten füllen.

Mir ist völlig klar, daß man einem Gewohnheitstrinker (und hier geht es nicht um die Menge Alkohol) mit diesen Argumenten nicht kommen kann.

Jeder erfindet hunderte Ausflüchte, daß er nicht unter diese Gruppe fällt, daß er sich im Griff hat, daß ihm so etwas nie passieren wird!!!

Schließlich trinke er ja nie viel.

Dabei ist es bei Jedem der regelmäßig, auch geringe Mengen Alkohol trinkt erwiesen, daß nach Jahren der sog. Kontrollverlust über die Menge eintritt.

Aber jeder Alkoholfreund weißt das natürlich alles von sich ("...ich doch nicht...!) und trinkt weiter.

Kaum einer ist ehrlich zu sich selbst - und lügt sich in die Tasche! Auch zum Schaden Dritter (Familie, Gesundheitswesen, Arbeitsplatz etc.)

Daher bin ich militant, wenn man mich darauf anspricht, denn es ist ebenfalls nachweislich festgestellt (Krankenkassen), daß der volkswirtschaftliche Schaden

durch Alkohol im Bereich von Hunderten von Millionen liegt. Und dies ohne die Dunkelziffer, die ja nicht bekannt ist.

Zum Nachdenken empfohlen....

Bekehrungsabsichten hier liegen mir fern.

Habe mich nur geäußert weil man mich gefragt hat. Ansonsten schweige ich zu diesem Thema, da mir klar ist, in den meisten aller Fälle spreche ich zu tauben Ohren!

Ansonsten möchte ich mich zu diesem Thema hier im Forum nicht mehr äußern.

Grüße an das ganze Forum :) .

Socorro

This post has been edited 3 times, last edit by "Socorro" (Oct 27th 2011, 10:20am)